Bulldogs setzen ein Zeichen gegen Fremdenhass

Die Bulldogs Juniors durften im gestrigen Training ein paar ganz besondere Teilnehmer begrüßen. Eine Handvoll minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, die vom Projekt Raupe in Ludwigsburg betreut werden, haben gestern ein Probetraining bei uns absolviert.

Zusammen mit ihrer engagierten Betreuerin Jacqueline Kahnert besuchten uns diese Jungs im Training und durften auch gleich voll mit einsteigen. Der Coaches Staff der Tackle Juniors konnte dabei zusammen mit ein paar Seniors ein sehr spaßiges und zeitgleich actionreiches Training anbieten.

Bereits im Vorfeld nahm Frau Kahnert Kontakt mit unserem Jugendleiter Thomas Sax auf um diese Teilnahme am Training zu organisieren. Keiner dieser Jungs hatte geeignete Sportklamotten, geschweige denn Sportschuhe. Dem wollten die Bulldogs Juniors jedoch Abhilfe schaffen und brachten Schuhe, Hosen und Pullis von sich mit.

Das ursprüngliche Ziel war es, diese Jungs, die teilweise mehrere tausend Kilometer ganz alleine zurückgelegt haben um vor Krieg und Verfolgung zu fliehen, einmal aus ihrer Unterkunft und aus dem in vielerlei Hinsicht kühlen Leben drum herum raus zu bekommen. Schlussendlich schafften es die Bulldogs Sprachbarrieren abzubauen, diesen Jungs Kontakt zu Gleichaltrigen zu ermöglichen, sich einzubringen und vor allem viel Spaß zu haben.
„Der I. hat immer gelacht. Egal was er machen sollte, er hat immer gelacht. Selbst als er total platt auf dem Boden lag, hat er gelacht.“ war nur ein schönes Feedback der Juniors von vielen. „Alle Beteiligten hatten einfach nur Spaß und das ist die Hauptsache“, war das abschließende Fazit von Jacqueline Kahnert und den Bulldogs.

Da viele dieser Jungs jetzt erst recht wieder zum Training kommen möchten, tragen die Bulldogs sehr gerne einen kleinen Teil dazu bei, dass diese Jungs sich bei uns in der Region wohl fühlen und sich auch gerne integrieren.

 

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